
![]() Zu meiner Person: Schon im Alter von drei bis sechs Jahren ging ich liebend gerne tagein tagaus in den Kindergarten unserer ev. Kirchengemeinde St. Nicolai. Meine Mutter berichtet, dass ich auch samstags und sonntags losziehen wollte. Natürlich gehe ich auch heute noch gerne in diese Kita, bin aber inzwischen froh darüber, dass ich samstags und sonntags – meistens jedenfalls – zu Hause mit meiner Tochter und meinem Mann verbringen kann. Inzwischen bin ich Leiterin dieser Kita und es macht mir sehr viel Spaß, an der ständigen Weiterentwicklung unserer Kita zu arbeiten, um für Kinder, Eltern und Erzieherinnen einen angemessenen Rahmen bieten zu können. Viel Freude macht mir auch die Zusammenarbeit mit den Eltern. Zur Zeit steht für mich die Weiterentwicklung der Qualität unserer Arbeit als Familienzentrum im Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit. Privat fahre ich gerne zur Nordsee, lese und stricke sehr gerne. Als Vierzigjährige habe ich mit dem Laufen als Sport begonnen, das mir viel Freude bereitet. Eure Ira Kersebaum Leitungsaufgaben Als Leiterin dieser großen Kita bin ich vom Gruppendienst freigestellt, d.h., dass ich nur in besonderen Ausnahmefällen im Gruppendienst eingesetzt bin. Meine Arbeit erledige ich hauptsächlich in meinem Büro. Neben allen verwaltungstechnischen Aufgaben, wie An- und Abmeldungen, Aufnahmen, Abrechnungen, Betreuungsprofile, Antragstellungen an unser Presbyterium oder andere Adressaten, das Erstellen von Dienstplänen etc. , umfasst mein Aufgabengebiet auch die Mitarbeiterführung, das Führen von regelmäßigen Mitarbeitergesprächen und Teamgesprächen, sowie die Fortbildungsplanung. Zur Mitarbeiterführung gehört die Fürsorgepflicht genauso wie die Kontrolle. Außerdem überarbeite ich regelmäßig das Konzept und führe zur Zeit ein Qualitätsmanagementsystem ein. Regelmäßig stehe ich im Kontakt mit dem zuständigen Kindergartenpfarrer und dem Presbyterium. Sehr wichtig ist mir auch die enge Zusammenarbeit mit dem Elternrat und einzelnen Eltern.Grundsätzlich führen die Mitarbeiterinnen die Elterngespräche mit den Eltern ihrer Gruppen selbständig. Wird meine Beteiligung jedoch von Eltern oder Mitarbeiterinnen gewünscht, nehme ich selbstverständlich an den Gesprächen teil. Die Elterngespräche, die ich alleine mit Eltern im Bezug auf verschiedenste Belange führe,haben nicht ausschließlich mit der Entwicklung des entsprechenden Kindes zu tun, denn in diesem Punkt sind die Mitarbeiterinnen die besseren Ansprechpartnerinnen. Das Vororganisieren und Strukturieren unserer Arbeit ist meine Aufgabe, genauso wie die Entwicklung zukunftsorientierter Veränderungen, die die wirtschaftlichen, personellen und auch politischen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Bei etwaigen Konflikten zwischen verschiedenen Parteien habe ich zu vermitteln und Konfliktlösungen herbei zu führen. Im Rahmen des Kindergartenetats bin ich für sämtliche Einkäufe und Ausgaben verantwortlich. Auf Kirchenkreisebene und Verbandsebene arbeite ich als berufenes Mitglied in den verschiedenen Gremien mit, die insgesamt an der Weiterentwicklung evangelischer Kitas arbeiten bzw. kirchenpolitische Entscheidungsgremien sind. Gemeinsam mit einer Kollegin aus Brackel organisiere und leite ich regelmäßige Treffen aller Kindergartenleiterinnen unseres Kirchenkreises, die dem Informationsaustausch und der Fortbildung dienen. Die Organisation und Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit fällt in mein Aufgabengebiet, sowie die Kommunikation mit anderen Institutionen. Immer wichtiger wird es für mich, innovative Ideen zur Sicherung unserer Existenz zu entwickeln. Die Grundlage für all mein Handeln ist unser ev. Leitbild und unsere Konzeption, die davon ausgehen, dass jedes Kind, jeder Mensch ein von Gott geliebtes Wesen und ein einmaliges Geschöpf ist, unabhängig von Leistung, Fähigkeiten, Glaubenszugehörigkeit, Aussehen, Herkunft etc.. Ich stehe dafür ein, dass alle Kinder bei uns Nächstenliebe und Wertschätzung erfahren, und dass das soziale Lernen sie befähigt, diese Tugenden auch anderen Menschen gegenüber zeigen zu können. In der Gewissheit, dass Gott jedes Kind so akzeptiert und liebt wie es ist, sollen die Kinder gestärkt und zuversichtlich der Zukunft begegnen können. Ira Kersebaum |